Heute sind wir Teil der „Industrial Group“ von MOOG

Mit einer erweiterten Produktpalette können wir Sie jetzt noch umfangreicher mit maßgeschneiderten Lösungen unterstützen.

Zum 29.03.2018 wurde aus VUES Brno s.r.o. die Moog Brno s.r.o.

Auch wir sind damit Teil dieser Unternehmensgruppe gewoden.

 

VSM Moog

MOOG Brno heute

Die jetzige Gestalt beruht auf langjährigen Erfahrungen im Bereich der Entwicklung elektrischer Maschinen.

 

Derzeit beschäftigt MOOG Brno s.r.o an drei Standorten ca. 500 Mitarbeiter.

Die Geschäftsführung und die Entwicklungsabteilung der heutigen MOOG Brno s.r.o. befindet sich in den Gebäuden in der Mostecká Straße, nahe dem Brünner Stadtzentrum, in denen die Geschichte begonnen hat.

Die Fertigung und Logistik wurde 2008 in neue Produktionshallen in der Jarní-Straße verlegt. Sie sind nur 2 km vom Stammwerk entfernt, was räumliche Nähe mit moderner Fertigung und flexibler Logistik vereint.

Der dritte Produktionsstandort ist in Slavkov u Brna (Austerlitz) angesiedelt. Dieses Werk stellt ausschließlich unsere Linearmotoren her.

 

Firmengeschichte

Als Forschungszentrum gegründet, sind wir mit unseren Werken in der Tschechischen Republik, in Italien und

Indien, sowie der VSM Antriebstechnik GmbH in Griesheim Ihr Partner für leistungsstarke elektrische Antriebe.

 

Die Firmengeschichte reicht bis ins Jahr 1947 zurück. Gegründet als Forschungszentrum „VUES“ in Brünn (Brno, CZ), kamen damals Spezialisten aus verschiedenen MEZ (Mährische- Elektrotechnische Werke(n)) zu VUES.

Bis Ende der 1960er Jahre deckten die Entwicklung und die Herstellung den Bereich der Asynchronmotoren bis 1000 kW, speziellen Anwendungen im Chemie- und Bauwesen, insbesondere alles ab, wo Standardlösungen versagten. So wurden damals Walz- und Rotationsschweißstrecken und alle Schleifspindeln in der ČSSR von VUES-Motoren angetrieben..

In den 1970er und 1980er Jahren, zu Beginn des Siliziumzeitalters, begann mit der Verfügbarkeit der Leistungselektronik die Miniaturisierung der VUES` Antriebssysteme. Die Motoren waren nun in der Größe so sehr geschrumpft, dass sie sich nun als elektrische Antriebe für die Elektromobilität (EMA- Elektromobile, Busantriebe, Antrieb des BELAZ-Kippwagens) eigneten.Die nun verwendeten Prinzipien erlaubten es durch stetige technische Innovationen das heutige Know-How und die Kompetenz rund um die Synchronmaschine, Servomotoren mit Permanentmagneten, Linearmotoren und Generatoren für Kleinstwasserkraftwerke zu erarbeiten.

Im Rahmen von nationalen Umstrukturierungsmaßnahmen in den 1980er Jahren wurde VUES ins Kombinat „Závody silnoproudé elektrotechniky (ZSE) Praha“ integriert.

5 Millionen Maschinen verschiedenster Art und Baugrößen wurden zu dieser Zeit jährlich in den Betrieben der ZSE Praha, für die nun VUES die Entwicklung und Innovation sicherstellte, gefertigt. VUES-Bauteile machen noch heute die Düsenjets der Reihe L 39 und L 59 zu sehr sicheren Flugzeugen.

Für solche sensiblen Anwendungen wurden bei VUES Dynamometer (Gleichstrom-, Wirbelstromasynchrondynamometer) zur exakten Prüfung der Prototypen und Produkte der Serienfertigung parallel entwickelt und eingesetzt.

Während den ökonomischen und gesellschaftlichen Umbrüchen Anfang der 1990er Jahre wandelte sich VUES Brno von einem ursprünglich reinem Entwicklungs- und Forschungsinstitut zum Produktions- und Entwicklungsunternehmen VUES Brno s.r.o., ähnlich einer deutschen GmbH.